Die Zeit läuft ab!

Heute, beim Frühstück, ist es mir mit spezialisiertem Spezialwerkzeug und einer speziellen Spezialbeleuchtung gelungen, in das Innere einer speziellen Uhr vorzudringen und die Funktion zu filmen. Seit ich wieder im Maschinenbau tätig bin, faszinieren mich Maschinen wieder und besonders auch die Mechanik. Diese ist besonders bei Uhren faszinierend und um das für die Nachwelt zu dokumentieren, habe ich mich des bereits erwähnten Spezialwerkzeugs bemächtigt und bin zur Tat geschritten. Denn die wenigsten kennen heute noch solche Uhren, weil alles digital geworden ist und das ist im Prinzip nicht schlecht, aber manches davon finde ich einfach nur kalt und leblos. Wie anders eine mechanische Uhr. Eigentlich wollte ich eine Fassung posten mit Gospelmusik im Hintergrund, aber bevor wieder irgendjemand herumjammert wegen Copyright und so verwende ich eine Fassung ohne Musik. Wenn Du genau hinschaust, siehst Du die Unruhe neben der Feder und auch den Zeiger, der vorbeiwandert. So läuft unsere Zeit ab… Wenn wir uns erinnern, dass in der Bibel steht, dass unsere Zeit in Gottes Händen steht, können wir darüber nachdenken, was wir mit unserer Zeit tun. Wir können sie sinnvoll nutzen und auch verschwenden. Da gibt es doch dieses Buch, in dem Sterbende interviewt werden darüber, was sie am meisten bereuen. Bei den Antworten spielt auch die Nutzung der Zeit eine Rolle, was wir damit gemacht haben, wie wir sie eingesetzt haben. Mich fasziniert die Technik, aber beim Anschauen des Videos habe ich gemerkt, dass es noch eine tiefere Aussage des Videos gibt, nämlich dass Du beim Anschauen merkst, wie unentrinnbar Deine Zeit abläuft. Nutze sie!

© Kornelius R. Böcher 2016-10-08

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Ein Gedanke zu “Die Zeit läuft ab!

  1. schee schee… Als das gestern in facebook las, dachte ich daran, ne ganze Menge (Drogen, Beziehungen etc.) mit meinem heutigen Wissen anders zu machen. Rückwirkend dachte ich an drei Mahnungen meiner Mutter in meiner Kindheit (kein Schnee nehmen = wohl Koks gemeint, Haschisch, Meskalin, LSD waren noch kein Thema in den sechziger Jahren; Haus auf keinen Fall verkaufen! (Leider unmöglich) und kein „Flittchen“ zu nehmen!).
    Tja, die Sprüche haben mir damals gefehlt – hätte mir viel Leid erspart!
    Dann sehe ich mit bald 64 Jahren um mich herum immer mehr Einschläge – das Leben ist viel zu kurz, um alles auszuprobieren.
    Ich würde ein Musikinstrument lernen (damals hatten wir nur bis zur 3. Klasse Musikunterricht. Die Zeugnisnote wurde so gemacht, daß jeder Einzelne vor der feiksenden Klasse ein Liedchen singen mußte. Leider war das noch vor der Popmusik, da gabs nur „Hänschen klein…“
    Jungs nur Sprechgesang = Note 6! Pädagogisch auch eine 6 Frau Lehrerin….
    Ich war später mit nem Liedermacher befreundet, aber…
    Mit der Kunst gings etwas besser – aber die Städel-Profs vermißten Skizzen zu meinen Gemälden – dachten sie, ich zeige Fremdbilder?
    Fortsetzung folgt vielleicht…

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